Energiegenossenschaft informiert über "Smart Grid für Privathaushalte"

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Energiegenossenschaften ermöglichen es Bürgern, in die Energiewende zu investieren. So sind im hessischen Heppenheim und Umgebung schon ein Wind- und sieben Solarkraftwerke entstanden. Damit kann vor Ort grüner Strom erzeugt werden.

Jeder Einzelne kann zudem Strom im eigenen Haushalt klug nutzen. Wer seinen Stromverbrauch genau kennt, findet leichter Stromfresser und kommt auf neue Ideen, wie Strom sinnvoll genutzt werden kann. Einmal im Jahr die Stromrechnung zu kontrollieren, reicht dazu nicht aus, meint Mathias Dalheimer vom Fraunhofer-Institut in Kaiserslautern. Studien zeigen, dass ein regelmäßiges Feedback über den eigenen Stromverbrauch dabei hilft, Strom zu sparen. Die Geräte des Fraunhofer-Instituts eignen sich für den Einsatz im Privathaushalt und geben jederzeit Auskunft darüber, wieviel Strom gerade im Haushalt verbraucht wird. Sie sind einfach zu installieren und können auch im Altbau und mit einfachen Stromzählern verwendet werden. Mit den Technologien des Projekts »mySmartGrid« (www.mysmartgrid.de) rückt das "Smart Grid", das Stromnetz der Zukunft, in greifbare Nähe.

Wer eine Photovoltaik-Anlage sein eigen nennt, erhält über mySmartGrid außerdem eine Ertragsprognose für die kommenden drei Tage und kann seine Anlage überwachen. Bei einem Ausfall wird umgehend per E-Mail informiert. Zudem errechnet das System den Eigenverbrauch von Sonnenstrom. Je höher dieser ist, desto besser. So wird im Idealfall das Stromnetz durch die mittäglichen PV-Stromspitzen weniger belastet und der eigene Sonnenstrom ist zudem günstiger als Strom aus dem Netz.

Von unterwegs per Smartphone die Waschmaschine starten, weil die eigene Photovoltaikanlage gerade viel Sonnenstrom liefert – solchen Komfort wünschen sich viele Hausbewohner. Dank intelligent vernetzter Steckdosen können Verbraucher künftig ihre Haushaltsgeräte fernbedienen und so ganz nebenbei ihre Energiekosten senken.

Die Funksteckdosen sind Bestandteil des Hausautomatisierungssystems HexaBus, das im Projekt »mySmartGrid« (www.mysmartgrid.de) entwickelt wurde. »Wir verwenden die Hexabus-Komponenten, um das Smart Home der Zukunft zu realisieren. Mit ihnen steuern wir Haushaltsgeräte so, dass der Energieverbrauch optimiert oder gesenkt wird. Zum Beispiel können Hausbewohner die Waschmaschine dann starten, wenn die Photovoltaikanlage auf dem Dach entsprechend viel Strom produziert«, sagt Mathias Dalheimer, Wirtschaftsingenieur am ITWM in Kaiserslautern, mySmartGrid-Projektleiter.

Wer neugierig geworden ist, ist herzlich eingeladen zum Vortrag "Neue Wege zur Netzstabilität - Smart Grid für Privathaushalte" bei der Energiegenossenschaft Starkenburg am Mittwoch, 23.1.2013, 18:30 Uhr im Tagungszentrum Weiherhausstraße 8b, 64646 Heppenheim.

Referent: Dipl.-Wirtsch.-Ing. (Inform.) Mathias Dalheimer vom Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM in Kaiserslautern

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